Sonntag, 5. April 2020

Durchgelesen - Friendship is Magic Comicserie Volume 11




Als langjähriger Fan von Friendship is Magic und als Brony war es mir nie ein Geheimnis, dass die Comicserie, welche sich dem Kanon der Serie (Zum Glück) widersetzt und My little Pony für die 'älteren' Fans darstellt, mit komplexeren, düstereren und oftmals auch qualitativ hochwertigeren Geschichten. Einmal abgesehen von den zumeist wunderbaren Zeichenstilen. Die ersten paar Volumes waren vor Denkbloggade und die werde ich auch nicht mehr reviewen, aber Band 11 stand dieser Tage in meinem Regal und ein paar Worte müssen gesagt werden. Während die meisten Comics sich auch für Neueinsteiger eignen, würde ich grundsätzlich empfehlen, zuerst die Serie möglichst weit zu konsumieren. 

Das Cover ist diesmal zum Glück wieder herrlich-detailverliebt und fantasievoll geworden, passend im Geiste dieses anarchistischen Franchises.

Leider hat sich das nicht aufden Inhalt übertragen - Wie auch die Fernsehserie ist die Comicreihe dann und wann qualitativen Schwankungen unterlegen, und in Band 11 schlug diese erneut nach unten aus. Es war kein schmerzhaftes Debakel wie der qualitative Tiefpunkt der Reihe Band 8, aber es fehlte den Geschichten ein wenig an Glanz. Nicht der beste Band als Einstieg in die Reihe.

Pinkie & Rarity
Die bereits beste Geschichte des Volumes - Pinkie undRarity könnten in ihren Charakteren nicht unterschiedlicher sein, und das führt zu Reibungen, Reibungen führen zu Wärme und Wärme führt zu guter Unterhaltung. Die Autoren haben hier mal wieder gezeigt, wie viel Freude und Ideenreichtum in den Comic stecken möchten, in diesem Fall sowohl mit zeichnerischer Raffinesse als auchmit Aufnahmen von echten(!!)Pony-Plüschtieren die in die Geschichte integriert wurden. Cool und witzig. Die Zeichnungen gehen alle Variablen von Durchgedreht über Comichaft bishin zu prächtig durch und ich mochte auch die Anspielungen wie Looney Tunes oder Snoopy. Die Pinkie Pie-Seite war natürlich das Highlight und zeigt perfekt Andy Price' künstlerische Klasse auf. Die Auflösung 
der Geschichte ist zwar selbstredendvon Anfang an klar, verliert dadurch aber nicht an Herlichkeit. Die beiden sind einfach knuffig zusammen. <3

The Elements of Disharmony
Der Rest des Comics wird von einem dreiteiligen Feature eingenommen, dass mit Tony Fleecs kindlich-rundlicher, detailarmer Optik leider wieder unter einem der schäwchsten Zeichenstile der Reihe leidet. Auch inhaltlich sind'böse' Elemente der Harmonie alles andere als neu, und dieser Idee wird hier nichts Nennenswertes hinzugefügt. Highlightswaren Madlad-Rarity und ihr Kampf mit Luna so wie Joker-Pinkie. Alles in allem aber eine vergessbare Story und somit ein vergessbarer Band.

Fazit
Viel war hier nicht drin, weder für den geneigten Brony noch für den neugierigen Frischling. Aber solche Volumes muss es eben auch mal geben, damit die Hochklassigkeit des nächsten Bandes konkurrenzlos ist. Band 11 tut niemandem weh, aber er lässt auch keine Herzen höher schlagen.


4/10 Freundschaftsbücher für Freundschaft ist Magie 11
 

- Yoraiko


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